Panoramablick auf Rax
Therapie mit Ausblick
Gesundheitsresort Raxblick

Geschichte

Reichenau liegt an der Grauwackenzone. Bereits ca. 1000 v. Chr. wurde in der Gegend Erz abgebaut. Im Gemeindegebiet bestehen Reste mehrerer kleiner Bergwerke, in denen vom 16. bis ins 19. Jahrhundert Eisenerz, Kupfer und andere Erze gefördert wurden. 1842 fand die Eröffnung der Südbahnstrecke statt und Reichenau wurde damit ein Reiseziel.

Bauunterlagen der Marktgemeinde Kurort Reichenau an der Rax besagen, dass es auf dem Grundstück des heutigen Gesundheitsresorts Raxblick bereits 1929 eine bauliche Anlage gegeben hat. Laut DEHIO des Bundesdenkmalamtes wurde sie im Jahr 1926 errichtet. 1930 erfolgte der Ausbau zu einem Gasthofbetrieb durch die Baugenossenschaft Hochland.

Ab 1948 befand sich das Gebäude im Besitz von Michael Schechirow, der das Gasthaus nach einem Brand wieder aufbauen und großzügig erweitern ließ. Damals gab es schon 35 Zimmer, ein Restaurant, eine Gastküche, Stallungen, eine Garage bzw. Remise. In den Planunterlagen findet sich auch die Bezeichnung „Hotel Raxblick“.

Im Jahr 1957 schließlich ging das Anwesen in den Besitz der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien über und war ein bedeutender Betrieb in Prein an der Rax. Das war auch der Zeitraum, in dem weitere größere Umbauten erfolgt sind. 2001 wurde das Erholungsheim geschlossen.

Von Anfang 2008 bis Mai 2017 war es ein Haus der Dr. Dr. Wagner Gruppe. Seit Juni 2017 ist das Rehabilitationszentrum Teil der SeneCura Gruppe und wird unter der Marke OptimaMed weitergeführt.